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Wer überlebt einen Atomkrieg? Top-Ten der Lebensformen nach dem nuklearen Inferno

Wird es auf der Erde auch nach einem Nuklearkrieg Lebewesen geben? Unter Berufung auf Wissenschaftler hat das Portal Toptenz.net die Top Ten der überlebensfähigsten Kreaturen veröffentlicht. In dieser Rangliste ist der Mensch unerwartet auf den vierten Platz gekommen und überholte somit die Kakerlake, Bronze holte jedoch ein Aquarienfisch.

Den Letzten Platz in dem Endzeit-Ranking belegte eine der primitivsten Lebensformen auf der Welt – die Amöbe. „Sie sind resistent gegen Strahlung, und da sie ein Einzeller-Organismus sind, haben sie bei der Zellteilung keine Probleme mit Mutationen. Sie können sich eigenständig sehr schnell vermehren, das macht zwar keinen Spaß, garantiert aber ihr Überleben.“, schreibt das Portal.

Nach der Amöbe kommt die Küchenschabe, die sich nach dem Atombombenabwurf von Hiroshima in einem Radius von etwa 1.000 Schritten um den Krater ansiedelte. Dieses Insekt kann eine Strahlungsdosis von 10.000 Millisievert überleben. Toptenz.net zufolge würde ein Mensch bei einer solchen Dosis sofort ins Koma fallen und recht schnell seinen Tod finden.

Und trotzdem besetzt der Mensch den ehrenvollen vierten Platz und überholt somit den Skorpion, der nach dem Einfrieren im Nuklearen Winter wieder zum Leben zurückkehren würde, die Brackwespe, die 180.000 Millisievert überlebt, die Lingula, eine Gattung der Armfüßer, und sogar die Obstfliege.

„Überrascht? Nun, trotz allem, was uns über unsere Fähigkeit, die Strahlung zu überleben bekannt ist, ist es durchaus möglich, dass die Menschen einen Atomkrieg überleben würden. Und es gibt auch mehrere Gründe dafür“, schreibt das Portal. Dazu gehöre, dass die Menge der nuklearen Waffen in der Welt derzeit abnehme und die Menschen auf der ganzen Welt verstreut leben. Des Weiteren könnten auch Atombunker dazu beitragen, dass genug Menschen überleben würden, um eine lebensfähige Population zu erhalten.

Den dritten Platz nahm der Fundulus heteroclitus oder Killifisch ein, ein kleiner Salzwasserfisch, der in der Nordamerikanischen Atlantikküste heimisch ist und oft in Aquarien gehalten wird. Er lebt in den am stärksten verschmutzten Gebieten des Meeres, die von schweren Chemieunfällen belastet sind. „Es ist der einzige Fisch, der im Weltraum gewesen ist. Einige dieser Fische wurden auf die Raumstation Skylab im Jahr 1973 für Tests mitgenommen und es wurde festgestellt, dass sie im auch im Weltall schwimmen können, wobei alle ihre Nachkommen wie üblich geboren wurden.“, berichtet Toptenz.net.

Platz zwei eroberte das weniger als einen Millimeter große Bärtierchen. Diese Lebewesen sei auch nachdem es gekocht, zerstückelt, gefroren, ins Weltall versetzt und jahrelang ohne Wasser bleibt in der Lage zu überleben. Einige Forscher hätten bewiesen, dass dieses Tierchen, nachdem es fast ein Jahrzehnt lang klinisch tot gewesen war, wieder zum Leben erweckt werden kann.

Zum absoluten Gewinner im Überlebens-Rating von Toptenz.net wurde das Deinococcus radiodurans — ein polyextremophiles Bakterium, also ein Organismus, der sich extremen Umweltbedingungen angepasst hat. Wissenschaftler hätten diesem Lebewesen sogar den Spitznamen „Conan das Bakterium“ gegeben und es gelte als die „strahlungsresistenteste Lebensform“ im Guinness Buch der Weltrekorde, berichtet die Internetseite.

 

Quellen: PublicDomain/de.sputniknews.com vom 05.10.2015

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